Verlaufs- und Festlegungsprotokoll zur Sitzung des Geschäftsführenden Parteivorstandes (GfPV)

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Verlaufs- und Festlegungsprotokoll zur Sitzung des Geschäftsführenden Parteivorstandes (GfPV) vom Montag, dem 6. April  2009, 11.00 bis 12.50 Uhr

Teilnehmer/innen: Lothar Bisky, Dietmar Bartsch, Karl Holluba, Katja Kipping,
Kersten Naumann, Christel Rajda, Halina Wawzyniak, Ulrike Zerhau.

Gäste: 
Georg Fehst,  Konstanze Kriese, Alrun Nüßlein, Harald Schindel.

Entschuldigt:
Christine Buchholz, Klaus Ernst, Oskar Lafontaine, Ulrich Maurer.
Bodo Ramelow.
 - Auszug -

Tagesordnungspunkt 3:
Gespräch mit Genossen Hermann Dierkes.
Als Gäste nahmen an diesem TOP teil:
Hermann Dierkes und – in dessen Begleitung –  Harri Grünberg.
Helmut Scholz, Mitglied des PV, und Harald Pätzolt, Mitarbeiter der BGSt.



Am Ende des Gespräches wurde festgestellt:

  • Es ist und bleibt Position der Partei DIE LINKE, für das Existenzrecht des Staates Israel und für das Existenzrecht des Staates Palästina einzutreten.
  • Selbstverständlich muss es der Partei und einzelnen ihrer Mitglieder möglich sein, die Politik der israelischen Regierung – insbesondere deren Militärpolitik – zu kritisieren.
  • Es gibt in der LINKEN unterschiedliche Positionen zu Boykottaufrufen gegenüber Israel. Im  GfPV vertraten dessen Mitglieder die Position, dass sich deutsche Linke aus der Geschichte heraus solcher Forderungen enthalten sollten.
  • Eine der Stoßrichtungen politischer Konkurrenten der LINKEN besteht in einer latenten Unterstellung von Antisemitismus innerhalb unserer Partei.
  • Für den GfPV bestehen keine Zweifel an der moralischen und politischen Integrität des Genossen Hermann Dierkes und er wird diesen gegen Vorwürfe des Antisemitismus und des Rassismus verteidigen.